Konverter: Grüne im Regionalrat zum Fortgang der Diskussion

Die Grünen Meerbusch hatten regelmäßigen Kontakt zu den Grünen im Regionalrat, um die Situation die der Konverter hier schaffen wird deutlich zu machen.

Die Grünen im Regionalrat haben auf der einen Seite jahrelang dafür gekämpft, die ebenso negativen Auswirkungen des Kiesabbaus in anderen Regionen für die dortige Bevölkerung zu minimieren und es ist gegen die, durch CDU und FDP vetretene Kies Lobby schlussendlich mit gerichtlicher Hilfe ein festgelegter Rahmen des Kiesabbaus geschaffen worden. Hier kann man deutlich sehen, dass den Grünen der Kiesabbau zwar auch sehr wichtig ist aber aus ganz anderen Gründen wie für CDU und FDP – dem Schutz der Natur und der dortigen Bevölkerung. Wird der Plan zum Abbau von Kies angefasst, fällt dieser Schutz in Gänze für die gesamte Region. Details dazu sind hier zu finden:

http://gruene-regionalrat-duesseldorf.de/themen/planung/rohstoffabbau/51-gep-aenderung.html

Auf der anderen Seite konnten die Grünen im Regionalrat sehr gut verstehen, dass damit nicht die Dreiecksfläche verweigert werden kann, mit der Auswirkung den Konverter direkt neben der Wohnbebauung in Osterath zu setzen. Deshalb haben Sie sich auch für Meerbusch Osterath eingesetzt und Manfred Krause (Vorsitzender der Grünen im Regionalrat) und Ute Sickelmann (Regionalratsfraktion) haben uns folgendes Statement zukommen lassen:

„Der Regionalrat hat in seiner letzten Sitzung (22.03.18) den Beschluss gefasst, das Abgrabungskonzept in Hinblick auf die LEP-Änderungen zu Überarbeiten. Wir haben diesmal dabei einen Änderungsantrag der SPD Fraktion mitgetragen, der darauf abzielte, dass auch die Belange der Energiewende mitberücksichtigt werden sollten. Dies wurde von CDU/FDP/Freie Wähler zwar abgelehnt und es schloss sich eine kleine Schlammschlacht zwischen CDU und SPD an, aber im Zuge der Überarbeitung wird geprüft, ob die Dreiecksfläche mit einer neuen Signatur Konverter als möglicher Standort ausgewiesen werden kann.
Dies ist als ein erster Schritt in Richtung Freigabe der Dreiecksfläche zu werten.
Die Grüne Regionalratsfraktion hat anschließend den Gesamt-Beschluss mitgetragen, sich aber deutlich gegen die geplanten LEP-Änderungen in Sachen Kiesabbau positioniert, die besagen, dass die Versorgungssicherheit von 20 Jahren auf 25 Jahren hochgesetzt wird. Zudem soll der Mindestversorgungszeitraum von 10 auf 15 Jahre erhöht werden.
Quintessenz: es kann also niemand mehr behaupten, dass wir aktiv die Dreiecksfläche als Konverterstandort verhindern wollten, im Gegenteil.
Die Vorlagen und die Diskussion in der Regionalratssitzung kann auch unter http://www.brd.nrw.de/regionalrat/archiv/Archiv_2018/index.html nachverfolgt werden.“

Der Mitschnitt der Regionalratssitzung ist allerdings noch nicht eingestellt! Bitte die Tage nochmal nachschauen.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung, unter Kontakt

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