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Herzlich willkommen

auf diesen Seiten wollen wir dir unsere Politik in der Stadt Meerbusch etwas näher bringen. Du findest hier u.a. Infos aus dem Ortsverein als auch aus der Ratsfraktion. Bei Fragen und Anregungen melde dich einfach!

Beste Grüße, die Grünen Meerbusch

06. Jan 2012

Neues Grüneninfo zum Download oder anschauen:

Hier gibt es das neue  Grü­nen­Info 02-2011der Grü­nen in Meer­busch mit inter­es­san­ten Infos zu aktu­el­len Ent­schei­dun­gen, Posi­tio­nen, Ent­wick­lun­gen aus Par­tei und Frak­tion! Viel Spaß beim Lesen!

 

 

05. Jan 2012

Offener Brief an Christian Staudinger-Napp, UWG

Offe­ner Brief an Staudinger-Napp (UWG):

Offe­ner Brief an Herrn Staudinger

30. Okt 2011

30. Okt 2011

04. Aug 2011

Zur Kreisstraße 9n – Bovert-Strümp – Pressemitteilung von Bündnis90/DieGrünen

Die UWG Meer­busch hat auf ihrer Home­page zu der Pla­nung der K9n  einige sehr frag­wür­dige Behaup­tun­gen
auf­ge­stellt, die nicht unkom­men­tiert blei­ben können.

Ori­gi­nal­zi­tat von der UWG Home­page (roter Text)

Anmer­kun­gen Bünd­nis 90 / DIE GRÜNEN Meer­busch
(grü­ner Text)

“Liebe Meer­bu­scher,

auf Ver­an­las­sung des Rhein-Kreis Neuss soll auf Meer­bu­scher Stadt­ge­biet eine neue Kreis­straße (K9n) gebaut werden.”

Falsch: Die Straße wird auf Ver­an­las­sung der Stadt Meer­busch, finan­ziert durch den Rhein-Kreis-Neuss, gebaut.

“Diese 10 Meter breite Kreis­straße soll von der A 57 in Bovert bis zum Kre­fel­der Hafen geführt wer­den. Der Bau der K9n ist, so wie geplant, nicht erforderlich.”

Falsch: Der neue Stra­ßen­ab­schnitt schließt an die vor­han­dene Kreis­straße 9 an, die bereits jetzt von Nierst bis zur Forst­straße in Strümp geht und antei­lig nur 4,50 m breit ist.

“Der hoch­ver­schul­de­ten Stadt Meer­busch gehö­ren die zur­zeit noch land­wirt­schaft­lich genutz­ten Flä­chen zwi­schen der U74 (K-Bahn) und der geplan­ten Kreis­straße K9n. Sie will des­halb das Gelände als zukünf­ti­ges Bau­land erschlie­ßen und Mensch und Natur sol­len die­sem Pro­jekt weichen!”

Falsch: Die K-Bahn ist die Linie U 76, die U 74 fährt nicht nach Krefeld.

Falsch: Die vor­ge­se­hene Ver­län­ge­rung der Kreis­straße dient nicht der Erschlie­ßung eines wei­te­ren Bau­ge­biets, son­dern der Erschlie­ßung des bereits beste­hen­den Gebiets Strüm­per Busch. Eine anders­lau­tende For­mu­lie­rung, wie sie ärger­li­cher­weise zur­zeit noch im alten Ent­wurf der 97. Ände­rung des Flä­chen­nut­zungs­plans steht, wird gestrichen.

Die Flä­che zwi­schen der geplan­ten Kreis­straße und der K-Bahn (Meer­bu­scher Straße) ist land­wirt­schaft­li­che Flä­che und so im Flä­chen­nut­zungs­plan fest­ge­schrie­ben. Die Umwand­lung in ein Bau­ge­biet würde meh­rere
Pla­nungs­ver­fah­ren, erneut mit öffent­li­cher Betei­li­gung, und eine Zustim­mung der Bezirks­re­gie­rung vor­aus­set­zen, (die nicht zu erwar­ten ist) und meh­rere Jahre dau­ern. Alle Frak­tio­nen haben sich bereits vor 10 Jah­ren von einer bau­li­chen Erschlie­ßung auf der Basis eines Bür­ger­gut­ach­tens ver­ab­schie­det. Keine Frak­tion
hat die Ein­lei­tung eines sol­chen Ver­fah­rens beantragt.

An wel­cher Stelle Men­schen die­sem Pro­jekt, das gar nicht geplant ist, wei­chen müss­ten, in einem Gebiet das nur land­wirt­schaft­lich genutzt wird, ist zudem ein Rätsel.

“Die K9n wird unmit­tel­bar den Lebens­raum zahl­rei­cher Tiere zer­stö­ren, sie wird unmit­tel­bar an dem städ­ti­schen Meer­busch Gym­na­sium vor­bei­füh­ren, wo ca. 1000 Schü­ler zukünf­tig dann direkt vom Ver­kehrs­lärm betrof­fen wären. Über diese neue
Kreis­straße soll der gesamte LKW Ver­kehr vom Kre­fel­der Hafen abge­wi­ckelt wer­den.”

Falsch: Es wird umfas­sende ökolo­gi­sche Aus­gleich­maß­nah­men geben, die den Natur­raum für die betrof­fe­nen Tier­ar­ten sichern und erwei­tern sol­len. Die­ser Aus­gleich wird erheb­lich über den gesetz­li­chen Erfor­der­nis­sen liegen.

Von einer „direk­ten Lärm­be­las­tung“  durch die K9n wer­den die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit Sicher­heit nichts merken.

Falsch: Die Behaup­tung, dass der gesamte LKW-Verkehr vom Kre­fel­der Hafen über die K9n abge­wi­ckelt wer­den soll, ist eine Lüge. Die K9n kann nicht der Erschlie­ßung des Kre­fel­der Hafens die­nen. Dies ist weder zuläs­sig noch ver­kehrs­tech­nisch mög­lich. Die Durch­fahrt­ver­bote und die bau­li­chen Hin­der­nisse blei­ben sowohl in Nierst wie in Lank beste­hen. Sollte diese Ver­bin­dung ver­kehrs­wid­rig genutzt wer­den, müss­ten wei­tere bau­li­che Maß­nah­men die­ses ver­hin­dern. Weder sehen die Pla­nungs­un­ter­la­gen, noch die Rats­frak­tio­nen, noch der Rhein-Kreis-Neuss eine LKW-Erschließung vor. Auch die Stadt Kre­feld
denkt nicht an eine Erschlie­ßung über die K9n,  son­dern plant mit Stra­ßen NRW eine Nor­der­schlie­ßung an die B 288. Wer sich mit der Pla­nung beschäf­tigt, was man auch von der UWG erwar­ten sollte, muss dies wis­sen. Wer also eine sol­che Behaup­tung auf­stellt ent­larvt sich als uninformiert.


Bür­ger­ver­eine sowie der BUND für Natur­schutz sind empört. Die UWG Rats­frak­tion Meer­busch wird alles ver­su­chen, die­sen poli­ti­schen Wahn­sinn zu ver­hin­dern. For­dern Sie CDU-Bürgermeister Spind­ler sowie die Rats­ver­tre­ter von CDU, Bündnis90/Die Grü­nen und SPD auf, dem Bür­ger­wil­len zu fol­gen und den Bau der K9n zu untersagen!”

Was der Bür­ger­wille ist (also der Wille aller Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die­ser Stadt), dürfte wohl kaum durch eine pau­schale Behaup­tung der UWG zu ermit­teln sein.

Selbst­ver­ständ­lich ist es das gute Recht jeder/s Ein­zel­nen für oder gegen diese Straße zu sein. Die Grü­nen sind keine begeis­ter­ten Anhän­ge­rIn­nen die­ser Pla­nung. Des­halb muss sie geän­dert wer­den und umfang­rei­che
ökolo­gi­sche Aus­gleichs­maß­nah­men
beschlos­sen wer­den. Die Infor­ma­tion der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger muss aber auf sach­li­chen Fak­ten beru­hen, anstatt die Bevöl­ke­rung mit Phra­sen und Unwahr­hei­ten
auf­zu­het­zen. 
 

Jür­gen Peters/Joachim Quass