25. Aug 2010
Demo gegen den Atomwahn am 18.9.2010. Der Sonderzug West fährt aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zur Großdemonstration am 18.9. nach Berlin und wieder zurück.
Vorraussichtliche Haltebahnhöfe: Koblenz Hbf - Bonn Hbf - Köln Hbf - Wuppertal Hbf - Dortmund Hbf - Hamm Bf - Bielefeld Hbf - Berlin Hbf.
Weitere Informationen unter http://www.ausgestrahlt.de/mitmachen/anti-atom-demo/sonderzuege/sonderzug-west.html.
11. Jun 2010
Neues Kohlekraftwerk im Chempark in Krefeld
Die Fa. Trianel plant ein neues Kohlekraftwerk im Chempark in Krefeld. Die Planung sieht ein Steinkohlekraftwerk mit einer Leistung von 1700 MWatt vor. Jedoch nur ca. 20 % der dort produzierten Energie werden im Chempark benötigt und in Form von Dampf und Strom eingesetzt. Weitere ca. 40 % sollen in das allgemeine Stromnetz eingespeist und verkauft werden. Die restliche Energie wird ungenutzt in die Atmosphäre oder den Rhein gegeben. Die offizielle Beschreibung des Projekts findet sich hier: (http://www.trianel-kraftwerk-krefeld.de/).
Die Grünen in Meerbusch lehnen den Bau dieses Kraftwerks vehement ab.
Die Gründe dafür sind vielfältig. Ein Hauptpunkt ist, dass zusätzliche Kohlekraftwerke in NRW aus energiepolitischer Sicht grundsätzlich abzulehnen sind. In NRW sind bereits mehrere Neubauten an Kohlekraftwerken geplant bzw. im Bau, nicht alle davon ersetzen veraltete Kraftwerke. So auch das geplante Kraftwerk. Weitere wichtige Gründe sind die zu erwartende Belastung der Umwelt und der Menschen. 111 Gründe sind hier (http://nicht-verkohlen.de/category/news/) nachzulesen. Die Website bietet auch eine Hilfe, eine eigene, persönliche Einwendung gegen den Kraftwerksbau zu formulieren. Jeder, der sich vom geplanten Kraftwerk betroffen fühlt, ist aufgerufen, eine Einwendung an die Bezirksregierung zu schreiben.
11. Mai 2010
Die Grünen haben eine umfangreiche Anfrage bzgl. der geplanten Fällung der Pappelreihe am Kringsgraben (Ilverich) gestellt. Hier geraten sich Klimaschutz und Artenschutz anteilig in die Haare und erfordern eine Abwägung. Werden die Bäume gesund gefällt und verarbeitet, bleibt das CO2 im Holz gebunden und wirkt nicht klimaschädlich. Geschädigtes Holz findet keine vergleichbare Verwendung, lässt sich nicht mehr veräußern und gibt das gespeicherte CO2 ab. Die Grünen befürworten deshalb einen vorzeitigen Ausgleich durch Neuanpflanzungen und eine gesplittete Fällung der Baumreihe. Wünschenswert ist aus Sicht der Grünen ebenfalls eine umfangreiche Neubepflanzung. Da es bei der aktuellen Diskussion im Wesentlichen um die CO2-Bilanz geht, sind Anpflanzungen auch in anderen Bereichen möglich.

11. Mai 2010
Beim Thema Verkehrsberuhigung in Wohnvierteln gibt es bedauerlicherweise weder in der Verwaltung noch bei Rats- und Ausschussmehrheiten ein Einsehen. So befürworten die Grünen grundsätzlich Maßnahmen zum Schutz der Wohnviertel vor unnötigen KfZ-Verkehren. Oft bleiben die Anliegen der BewohnerInnen auf der Strecke, da die Stadt Meerbusch eine sehr ausgeprägte Leidenschaft für das Auto pflegt. Der leider gescheiterte Bürgerantrag zur Verkehrsreduzierung am Strümper Berg ist der bisher letzte Akt dieser unrühmlichen Diskussion. Jedes Hindernis für das Auto wird hier zum Tabubruch und Präzedenzfall. Anstatt konsequent Abkürzungen durch Wohnviertel zu unterbinden, erhalten die Straßen nutzlose Dekorationen durch lieblose Baumscheiben oder Betonkübel welche häufig die angestrebte Wirkung nicht erreichen. Die Grünen haben für den Strümper Berg, wie für andere Bereiche, Maßnahmen vorgeschlagen, um die KfZ-Verkehre wieder auf die vorgesehen Routen zu bringen, nämlich auf die Hauptstraße. Dabei stand eine Abpollerung in der Mitte der Straße und ein zeitlich begrenztes Einfahrverbot in den Strümper Berg zur Diskussion. Der Strümper Berg wird als Abkürzung zwischen Ilverich und der A 44 genutzt. Dies wirkt sich belastend und gefährlich in den Hauptverkehrszeiten aus. Das ist aus Grüner Sich unnötig und bringt letztlich kaum Zeitgewinn.

- Einmündung in den Strümper Berg