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08. Mrz 2011

Grüner Antrag für den Bauausschuss am 10.03.2011 zur Kostenreduktion beim Bau der Sportlerumkleide in Strümp:

Im Rah­men der Dis­kus­sion um die Kos­ten­be­las­tung durch den Neu­bau der Sportler-Umkleide in Strümp hal­ten Bündnis90/DIE GRÜNEN es für ange­mes­sen und not­wen­dig, wei­tere Vor­schläge zur Kos­ten­re­du­zie­rung zu unter­brei­ten. Dabei wol­len wir  - der Haus­halts­lage ent­spre­chend - auf kon­se­quente Aus­ga­ben­dis­zi­plin achten:

http://www.gruene-meerbusch.de/wp-content/uploads/2011/03/SSV-Sparvorschläge-Grüne-6-3-2011.pdf

02. Feb 2011

Grüne bringen Antrag zum Veggi-Day in Hauptauschuss ein:

Haupt-, Finanz- und Wirt­schafts­för­de­rungs­aus­schuss 3.2.2011

Antrag: Kli­ma­schutz

Sehr geehr­ter Herr Bürgermeister,

wir bit­ten Sie, in der Tages­ord­nung des Haupt­aus­schus­ses am 3. Februar 2011 den Tagesordnungspunkt

„Veggi-Day“ für Meerbusch

Akti­ver Kli­ma­schutz durch bewusste Ernährung

auf­zu­neh­men.

Der Aus­schuss beschließt, dass in den Ein­rich­tun­gen und Ver­wal­tungs­be­rei­chen der Stadt Meer­busch (Schu­len, Kitas und Kan­ti­nen) an einem Tag in der Woche im Ange­bot auf Fleisch­pro­dukte ver­zich­tet wird.
Die Ver­wal­tung wird beauf­tragt, für ent­spre­chende Rege­lun­gen bei den kirch­li­chen und pri­va­ten Kin­der­ta­ges­stät­ten, Restau­rants, Men­sen, Betriebs­kan­ti­nen und natür­lich alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in der Stadt Meer­busch zu wer­ben und dies zu einer gemein­sa­men Kam­pa­gne zu bündeln.

Gründe:

Dem Thema „bewusste Ernäh­rung“ kommt beim Kli­ma­schutz eine bedeu­tende Rolle zu. Dies macht auch die lau­fende Kli­ma­schutz­kam­pa­gne der Stadt Frei­burg deut­lich, wo unter der Über­schrift „Weni­ger Fleisch – mehr Kli­ma­schutz“ dar­auf hin­ge­wie­sen wird, dass allein durch die Fleisch­pro­duk­tion 18% der welt­wei­ten Treib­haus­gas­emis­sio­nen ver­ur­sacht wer­den. Ande­ren Quel­len zu Folge sei spe­zi­ell Rind­fleisch das größte Kli­ma­pro­blem auf dem Tel­ler – rein rech­ne­risch wirke sich eine Kuh übers Jahr gese­hen fürs Klima genauso schäd­lich aus wie ein durch­schnitt­li­cher PKW mit 14.000 km Lauf­leis­tung. Ein Steak benö­tigt in der Pro­duk­tion ca. 4.000 l Was­ser. Der Tipp an kli­ma­be­wusste Ver­brau­che­rIn­nen, den Fleisch­kon­sum zu redu­zie­ren, ist des­halb nur konsequent.

Um die­sem Thema eine brei­tere Öffent­lich­keit zu geben und die Men­schen zum Mit­ma­chen zu moti­vie­ren, haben einige euro­päi­sche Städte, so die bel­gi­sche Stadt Gent sowie die nord­deut­sche Stadt Bre­men, einen sog. „Veggi-Day“ ein­ge­führt. Also einen Tag in der Woche, an dem in städ­ti­schen Schu­len, Kitas und Kan­ti­nen auf Fleisch ver­zich­tet wird und statt­des­sen vege­ta­ri­sche Gerichte ange­bo­ten wer­den. Neben städ­ti­schen Ein­rich­tun­gen sol­len auch Restau­rants, Men­sen, Betriebs­kan­ti­nen und natür­lich alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger moti­viert wer­den, sich an die­ser Mitmach-Aktion zu betei­li­gen und an die­sem Veggi-Day bewusst auf den Ver­zehr von Fleisch zu verzichten.

Die Stadt Gent hat errech­net, dass der jähr­li­che CO2-Ausstoß von 18.000 Durchschnitts-PKW ver­mie­den wer­den kann, wenn alle 240.000 Ein­woh­ner an einem Tag pro Woche auf Fleisch ver­zich­ten. Dies ent­sprä­che rein rech­ne­risch einer CO2-Ersparnis von 32.000 Ton­nen CO2.

Auf die Stadt Meer­busch run­ter gerech­net hieße dies eine CO2-Reduktion um rund 7.300 Ton­nen. Dies wäre ein nach­hal­ti­ger Schritt zur Errei­chung von Kli­ma­schutz­zie­len, die von allen Frak­tio­nen ange­strebt werden.

Bei der Veggi-Day-Kampagne soll es expli­zit nicht darum gehen, mit dem erho­be­nen Zei­ge­fin­ger gegen den Fleisch­kon­sum gene­rell zu sein und für aus­schließ­lich fleisch­lose Ernäh­rung zu wer­ben – der Sonn­tags­bra­ten soll blei­ben! Ziel ist viel­mehr, bei Ein­kauf, Zube­rei­tung und Ver­zehr von Nah­rungs­mit­teln genauer hin­zu­se­hen, sich auf regio­nale, sai­so­nale und am bes­ten bio­lo­gisch ange­baute Pro­dukte zu besin­nen und (zumin­dest) an einem Tag in der Woche bewusst auf Fleisch zu ver­zich­ten – um so die per­sön­li­che CO2-Bilanz zu ver­bes­sern und direkt zum Kli­ma­schutz bei­zu­tra­gen.
Von wei­te­ren posi­ti­ven Gesichts­punk­ten (Stich­worte wie Gesund­heit, Natur-, Tier- und Res­sour­cen­schutz bis hin zu sozio­öko­no­mi­schen Aspek­ten, auch auf glo­ba­ler Ebene) ganz abgesehen.

Wir bit­ten Sie, sehr geehr­ter Herr Bür­ger­meis­ter des­halb darum, die Idee des Veggi-Days kon­struk­tiv auf­zu­grei­fen. Unter Ein­be­zie­hung der Erfah­run­gen der genann­ten Städte sollte die Ver­wal­tung einen Vor­schlag aus­ar­bei­ten, wie auch in Meer­busch unter der Mit­wir­kung mög­lichst vie­ler Akteure ein Veggi-Day als öffent­lich­keits­wirk­sa­mes und bewusst­seins­bil­den­des Pro­jekt inner­halb der noch zu kon­kre­ti­sie­ren­den Meer­bu­scher Kli­ma­schutz­kon­zep­tion umge­setzt wer­den kann.

Mit freund­li­chen Grüßen

Jür­gen Peters

Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der

18. Feb 2010

Antrag Ortskernentwicklung Osterath

Orts­kern­ent­wick­lung Osterath

Der Planungs- und Lie­gen­schafts­aus­schus­ses beschließt:
Der Orts­kern von Meer­busch – Osterath soll gestärkt und belebt wer­den. Ins­be­son­dere für und mit dem dort ansäs­si­gen Ein­zel­han­del, der Wer­be­ge­mein­schaft und den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern soll ein Kon­zept zur Bele­bung des Ostera­ther Orts­kerns rund um die Meer­bu­scher Straße und die Hoch­straße ent­wi­ckelt wer­den. Hierzu ist unter Feder­füh­rung der Ver­wal­tung ein Arbeits­kreis mit obi­gen Teil­neh­mern zu bil­den und ein Kon­zept zu ent­wi­ckeln. weiterlesen »

18. Feb 2010

Antrag Ostara nach ökologischen energetischen Standards

Pla­nung des Ostara-Geländes nach ökolo­gi­schen ener­ge­ti­schen Standards

Der Planungs- und Lie­gen­schafts­aus­schus­ses beschließt:
Die Pla­nung des Ostara-Geländes erfolgt nach stren­gen ökolo­gi­schen Kri­te­rien, die ins­be­son­dere das Ziel haben, eine weit­ge­hend CO2-neutrale Ener­gie­ver­sor­gung umzu­set­zen. Hier­bei sol­len bei­spiel­haft nach­fol­gende Optio­nen wie auch die Erkennt­nisse aus der Son­der­sit­zung des Bau-, Umwelt- und Pla­nungs­aus­schus­ses vom 14.1.2010 berück­sich­tigt wer­den: • Opti­mierte Ener­gie­ver­sor­gung • Bau­leit­pla­ne­ri­sche Vor­ga­ben zur Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien • Pas­siv­haus­stan­dard • Res­sour­cen­scho­nen­des Abwas­ser­kon­zept • Höhe­rer Anteil auto­freier Frei­flä­chen • Ver­dich­tete Bebau­ung zur Opti­mie­rung der Flä­chen­nut­zung • Opti­mie­rung der ÖPNV-Zugänglichkeit / ÖPVN-Anbindung weiterlesen »

18. Feb 2010

Antrag Vergabe von Grundstücken nach ökologischen Kriterien

Ver­gabe von Grund­stü­cken nach ökolo­gi­schen Kriterien

Der Planungs- und Lie­gen­schafts­aus­schus­ses beschließt:
Bei der Ver­gabe von städ­ti­schen Grund­stü­cken ist dem Käu­fer oder der Käu­fe­rin zukünf­tig ein Abschlag auf den Kauf­preis von 2.500 € unter der Vor­aus­set­zung ein­zu­räu­men, dass der Bau des Gebäu­des nach deut­lich höhe­ren ener­ge­ti­schen Stan­dards aus­ge­führt wird, als nach den Vor­ga­ben des Bun­des­bau­ge­setz­bu­ches vor­ge­se­hen. Hier­bei ist ent­we­der Pas­siv­haus­stan­dard oder rege­ne­ra­tive Ener­gie­ver­sor­gung nach­zu­wei­sen. Der Betrag ist nach­träg­lich, also nach Fer­tig­stel­lung des Gebäu­des und nach erbrach­tem Nach­weis zu erstat­ten.
Für Miet­ge­schoss­woh­nun­gen und Gewer­be­be­triebe sind ange­mes­sene Rege­lun­gen zwi­schen Ver­wal­tung und Frak­tio­nen zu erar­bei­ten und zeit­nah umzu­set­zen. weiterlesen »