Im Nachgang zur Sitzung des Sonderausschuss Zukunft der Schulen möchten wir die Situation und den Weg zum Beschluss noch einmal konkretisieren.
Die Ausgangslage:
Die SPD hat mit ihrem Antrag im Sonderausschuss Zunft der Schulen Punkte zur Transparenz und zur Prüfung weiterer Planungsalternativen eingebracht. Parallel haben aber auch wir GRÜNE einen umfangreichen Antrag vorgelegt, der diese Themen aufgegriffen und zusätzlich konkretisiert hat – unter anderem mit einer vergleichenden Kostenübersicht, einem Meilensteinplan, der Prüfung eines Neubaus der Maria-Montessori-Gesamtschule sowie einer stärkeren Beteiligung der Schulen und Eltern. In der Sitzung wurde deutlich, dass sowohl SPD als auch GRÜNE berechtigte Anliegen formuliert haben. Ohne einen gemeinsamen Kompromiss wäre die Diskussion jedoch in eine Sackgasse geraten.
Was am Ende beschlossen wurde:
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Die Verwaltung wurde beauftragt, das Verfahren transparent und nachvollziehbar weiterzuführen.
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Für die betroffenen Schulen sollen Workshops im Sinne einer „Phase 0“ mit Eltern, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern durchgeführt werden.
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Weitere Planungsalternativen sollen geprüft und vergleichbar dargestellt werden.
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Der mögliche Interimsstandort wurde bewusst mit „gegebenenfalls“ versehen.
Unser Fazit:
Entscheidend für den breiten Konsens war, dass wir GRÜNE zusätzliche Aspekte eingebracht und mit CDU und Verwaltung einen tragfähigen Kompromiss ermöglicht haben. Nur so konnte ein Beschluss erreicht werden, der mehr Transparenz, echte Beteiligung und eine umfassendere Prüfung der verschiedenen Optionen sicherstellt.
Das Verfahren wird nun auf einer breiteren und nachvollziehbareren Grundlage fortgeführt – im Interesse der Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte in Meerbusch.